Die Wärme besser im Haus halten

Die Wärme besser im Haus halten

Mit Vorhängen und Bodenbelägen das Raumklima verbessern und Energie sparen

Angesichts der hohen Energiekosten denken viele Menschen derzeit über Einsparmöglichkeiten nach. Die Raumtemperatur um ein oder zwei Grad Celsius senken, zielgerichteter lüften – schon vergleichsweise einfache Maßnahmen können sich in Form eingesparter Energie auszahlen. Für einen Großteil der Wärmeverluste während der Heizsaison sind gerade in älteren Gebäuden die Fensterflächen verantwortlich. Spezielle Vorhänge können hier bares Geld sparen und gleichzeitig für mehr Gemütlichkeit im Zuhause sorgen.

Teppichböden sind ein effektiver Wärmespeicher. Sie schaffen mehr Gemütlichkeit im Zuhause bei einem geringeren Energiebedarf.
Foto: djd/Werkhaus/arjanbenning.com

Wärmeverluste über die Fenster eindämmen

Wer die Fenster wohnlich dekorieren und dabei Energie sparen will, hat dazu verschiedene Möglichkeiten. Nach Untersuchungen des Fraunhofer Instituts für Bauphysik (IBP, Stuttgart) lassen sich zum Beispiel mit innen liegenden Sicht- und Sonnenschutzsystemen bei konsequenter Nutzung die Heizkosten um bis zu zwölf Prozent senken. Gleichzeitig sorgen Thermovorhänge, Wabenplissees oder Rollos für das gewünschte Maß an Privatsphäre und schützen bei Bedarf vor blendendem Sonnenlicht. „Die Systeme schließen Kältebrücken am Fenster. Das bewahrt den Raum im Winter vor Auskühlung und im Sommer vor Überhitzung“, sagt Ann-Kathrin Schmidt, Geschäftsführerin des Fachhandelsrings (FHR). Wichtig ist dabei, dass die Thermovorhänge passend für das jeweilige Fenster angefertigt werden und gut sitzen, so lässt sich auch unangenehme Zugluft verhindern. Mehr Tipps dazu und individuelle Lösungen bietet der Fachhandel vor Ort, zum Beispiel die knapp 300 werkhaus-Fachhändler bundesweit. Unter www.werkhaus-raum.de gibt es weitere Informationen und die Möglichkeit, Ansprechpartner in der Nähe zu finden.

Bodenbeläge als Wärmespeicher nutzen

Neben den Fenstern lohnt es sich in Sachen Energiesparen auch, den Boden in den Blick zu nehmen. So ist etwa Wärmeparkett als vollwertige Haupt- oder Zusatzheizung geeignet. Der Bodenbelag erwärmt den Raum schnell und gleichmäßig, die Strahlungswärme wird als besonders gemütlich empfunden. Die Nachrüstung der elektrischen Alternative zum Heizen mit Öl oder Gas ist fast überall unkompliziert möglich. Andere Beläge dienen wiederum als effektiver Wärmespeicher für mehr Gemütlichkeit. Teppichboden, der Klassiker bei der Bodengestaltung, zählt ebenso dazu wie das Naturmaterial Kork. „Es reflektiert die Umgebungstemperatur, sodass die Raumtemperatur von den meisten um etwa zwei Grad wärmer empfunden wird, als sie tatsächlich ist“, erläutert Schmidt weiter. Auf diese Weise schafft die natürliche, wärmedämmende Eigenschaft ein behagliches Wohngefühl, die angenehme Bodentemperatur ist vor allem barfuß eine Wohltat. (djd)

Foto: djd/Werkhaus

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